Schlußgedanken

K I N D

 

Kontakt begründet ein partnerschaftliches Verhältnis und ein lebendige Gemeinschaft zwischen Erziehern, Eltern und Kind. Mit der Pflege eines harmonischen Miteinander und eines solidarischen Füreinander wird das soziale Verhalten des Kindes, seine Liebes- Bindungs- und Gemeinschaftsfähigkeit und damit zugleich seine „Kultur des Herzens“ gefördert.

 

Intelligenz befähigt das Kind zur geistigen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit des Lebens und der Welt. Sie ist die Voraussetzung für die Bildung des Verstandes und des Gewissens als wichtigem Teil einer ganzheitlichen Menschenbildung.

 

Normen sind Wegzeichen und Stützen für ein gelingendes menschliches Leben. Bei der bestehenden Vielfalt von Einstellungen und Haltungen geben sie dem Kind klare

Orientierung, festen Halt und persönliche Sicherheit. Sie prägen seinen Charakter durch den Erwerb wertvoller Grundhaltungen und ermutigen zu einer werterfüllten Lebensgestaltung in verantworteter Freiheit.

 

Daheimsein vermittelt dem Kind im gemeinsamen Familienleben das Gefühl der persönlichen Annahme und Geborgenheit, der Liebe und des Vertrauens. Diese wertvolle Erfahrung verhilft dem Kind zu einem gesunden Selbstbewusstsein als Grundlage für seine Personwerdung und stärkt seine positive Einstellung zu Leben und Welt, zum Menschen und zu Gott.

 

 

Diese Konzeption soll eine einheitliche, klare Basis für die pädagogische Arbeit in unserem Kinderhaus sein.

Jedoch ist die Erziehung ein wechselseitiger, dynamischer Prozess – daher wird sich diese Konzeption im Laufe der Zeit weiterentwickeln.